Angabe der Zusatzstoffe

Zusatzstoffe im Hundefutter

Zusatzstoffe sind keine klassischen Zutaten und werden auch nicht allein als Lebensmittel verzehrt. Sie werden den Futtermitteln zugegeben, um dessen technologischen, chemischen, physikalischen oder auch physiologischen Eigenschaften zu verbessern oder erst zu erschaffen.

Im Vergleich zur Kennzeichnung von Lebensmitteln werden beim Futtermittel keine E-Nummern verwendet, obwohl die gleichen synthetischen Zusätze verwendet werden. In der Regel sind dies künstliche Vitamine, Aroma-  bzw. Geschmacks- oder appetitanregende Stoffe sowie Farbstoffe und Konservierungsstoffe, als auch Säureregulatoren, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel.

Essentielle Zusatzstoffe

Es gibt Zusatzstoffe, die essentiell, also lebensnotwendig sind. Sogenannte Zusatzstoffe mit Nährstoffcharakter (z.B. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren, Enzyme). Diese müssen mit Ihrer Menge je Kilogramm aufgeführt werden, wenn sie Höchstgrenzen unterliegen. Dies gilt z.B. für Vitamin A, D und E oder Kupfer. Kupfer ist ein Spurenelement, das für die Pigmentierung des Fells und für den Knochenstoffwechsel benötigt wird. In großen Mengen wirkt es jedoch toxisch. Alle weiteren Zugaben können freiwillig mit angegeben werden, müssen aber nicht. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass kein Bedarf besteht künstliche Vitamine beizugeben, wenn die Rohstoffe von guter Qualität sind.

Kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe

Kennzeichnungspflichtige Zusatzstoffe ohne Nährstoffcharakter sind Antioxidantien, Konservierungsstoffe und Farbstoffe. Antioxidanten dienen ebenfalls der Konservierung von Nahrungsmittel indem sie die Oxidation und somit den Zerfall der Lebensmittel verzögern.

Zusatzstoffe als Auslöser von Allergien

Viele Tiere sind inzwischen auf Konservierungsstoffe allergisch. Man kann auf chemische Konservierungsstoffe jedoch sehr gut verzichten indem man die physikalische Konservierung nützt. Zum Beispiel durch Sauerstoffentzug (Vakuumieren, Eindosen) oder durch Wasserentzug (Gefriertrocknen, Dörren). Durch Erhitzen (Sterilisieren, Einkochen oder Ultrahocherhitzen) werden die Mikroorganismen abgetötet bzw. durch Tiefkühlen die Vermehrung gestoppt. Künstliche Zusatzstoffe müssen nur deklariert werden, wenn sie vom Hersteller beigemischt werden. Substanzen, die bereits bei der Anlieferung der Zutaten enthalten sind (z.B. Antibiotika im Fleisch) müssen nicht mit angegeben werden.

Folgende Substanzen müssen seitens des Gesetzgebers deklariert werden:

  • Aromastoffe und Appetitanreger
  • Konservierungsstoffe
  • Antioxidanten
  • Farbstoffe, Verdickungs- und Geliermittel
  • Säureregulatoren, Emulgatoren
  • Vitamine
  • Spurenelemente
Wir benutzen Cookies nur für interne Zwecke um den Webshop zu verbessern. Ist das in Ordnung? Ja Nein Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung. »