Fragen rund um die Ernährung meines Tieres

Die wichtigsten Fragen zur Ernährung Ihres Tieres können Sie hier nachlesen - um die Antworten einzublenden, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Balken.


Wir entwickeln unsere Produkte in Absprache mit einer Ernähungsberaterin für Hunde

Unsere Ernährungsberaterin, Frau Ingrid Bergmann, hilft uns, unserer exzellenten Produkte zu entwickeln und passt diese den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse an. Sie kann Ihnen und Ihrem Liebling eventuell auch behilflich sein: 

Kontakt:

Frau Ingrid Bergmann, Tel. 0821 - 2461366, www.tiernahrung-bergmann.eu

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Fütterungsempfehlung vom Welpen bis zum Senior

Die Futtermenge der Sanoro-Menüs ist abhängig vom Alter, der Aktivität und auch der Rasse. Somit kann man hier keine exakt auf alle Hunde zutreffende Empfehlung aussprechen.  

Fütterungsempfehlung für Welpen

Welpenmenü

In freier Natur machten die Vorfahren unserer Haushunde in keinem Alter einen Unterschied in der Zusammensetzung ihrer Ernährung - wir sind der Meinung, dass Welpen ein bißchen mehr Fleisch benötigen. Daher hat unser Welpenfutter einen höheren Fleischanteil. Auch wurde der Anteil der gesunden und guten Innereien erhöht, da diese einen höheren Anteil an Mineralien und Spurenelementen haben was Ihrem Welpen nur gut tut. Da Hundewelpen im Wachstum einen höheren Energiebedarf haben, sollten diese etwas mehr Futter erhalten (ca. 3–4 % des Körpergewichtes). Unser Futter bitte immer zimmerwarm servieren und immer frisches Wasser bereit stellen. Wenn Sie Ihrem Welpen unsere Classic Menüs füttern, fügen Sie für den Welpen bitte lediglich noch etwas Eierschalen-Pulver hinzu, die Classic Menüs enthalten nur den für einen erwachsenen Hund nötigen Calcium-Anteil. Hier bitte ca. die Hälfte der unter Fütterungsempfehlung angegebene Menge zufügen, da der gleiche Anteil an Eierschalenpulver bereits in unseren Menüs enthalten ist.

Der benötigte Kalziumbedarf ist in unserer Welpennahrung bereits berücksichtigt. Hier bitte kein Kalzium mehr zufüttern.

Erwachsene Hunde

Erwachsene Hunde sollten ca. 2,5 – 3 % des Körpergewichtes erhalten. 

Die DLG - Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft - hat eine m.E. sehr gute und leicht zu handhabende Formel für den Kalorienbedarf eines normal aktiven erwachsenen Hundes veröffentlicht. 

Sie lautet: 
Körpernormalgewicht hoch 3, daraus die 4. Wurzel und das Ergebnis mal 95 = Kalorienbedarf. Beispiel: Normalgewicht 15 kg: 15 x 15 x 15 = 3.375, daraus die 4. Wurzel (2 x Wurzeltaste drücken) = 7,72 x 95 = 724 kcal. 

Die Kalorien- bzw. MJ-Angabe zum Futter finden Sie bei der Beschreibung des Inhaltes jeder Dose.
 

Classic Menüs und hypoallergene Menüs

Alle unsere Menüs Classic sind für alle Altersklassen geeignet und stellen die gesunde Ernährung für Ihren Hund sicher. Erwachsene Hunde sollten ca. 2,5 – 3 % des Körpergewichtes erhalten. Unser Futter bitte immer zimmerwarm servieren und immer frisches Wasser bereit stellen.

Fleisch Pur - Sorten

Den Fleisch pur - Sorten sollte immer im Verhältnis 1:1 unsere Gemüse/Obst Mischungen zugegeben werden. Hier sollten Sie noch je die halbe empfohlenen Menge Eiserschalenpulver, Spirulina und Hagebuttenpulver zugeben um die Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen sicher zu stellen.
Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt zu verordneten Ausschlußdiäten.

Salzfrei füttern

z.B. bei Nierenproblemen - auch das ist mit den Reinfleisch-Sorten und dem Gemüse/Obst-Mix PUR möglich. Beide Sorten enthalten kein Salz.

Senioren

Bei Senioren kann aufgrund des niedrigeren Energiebedarfes die Futtermenge etwas reduziert werden (ca. 2 - 2,5 % des Körpergewichtes).
 

Weiter gehende Futterberechnung

Die Berechnungsangabe ist ein Anhaltswert, der sich auf erwachsene Hunde mit normaler Aktivität bezieht. Die Zugabe von Leckerlis bitten wir bei der Futtermenge zu berücksichtigen, bzw. von dieser in Abzug zu bringen.
 

Futterumstellung

Wenn Sie das Futter umstellen möchten, sollten Sie beachten, dass Sie dies langsam tun sollten, da eine abrupte Futterumstellung anfangs zu Durchfall oder Blähungen führen kann.

Nassfutterumstellung

Bei einer Nassfutterumstellung fügen Sie dem bisher verwendeten Futter am ersten Tag eine kleinere Menge des „neuen“ Futters bei und steigern diese täglich, bis Sie nach ca. 5 Tagen komplett auf das „neue“ Futter umstellen.

Trockenfutterumstellung

Bei der Umstellung von Trockenfutter auf Nassfutter mischen Sie das Nassfutter bitte nicht unter das Trockenfutter (außer das Trockenfutter wird mit Wasser aufgeweicht), da beide unterschiedliche Verdauungszeiten haben. Füttern Sie das Nassfutter bitte separat zum Trockenfutter und zeitlich mindestens 6 Stunden versetzt. Steigern Sie täglich den Anteil des Nassfutters und reduzieren Sie zeitgleich den Trockenfutteranteil. 
 

... wir arbeiten an dem Text - bald ist es soweit

... wir arbeiten an dem Text - bald ist es soweit

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Purine sind stickstoffhaltige Verbindungen tierischer und pflanzlicher Zellkerne und für die Ernährung eines Hundes nicht essentiell, denn sie werden vom Hundekörper auch selbst gebildet.

Anders als beim Menschen, der als Endprodukt des Purinstoffwechsels Harnsäure ausscheidet, scheiden Hunde Allantoin aus (wird durch die Oxidation der Harnsäure mittels der Uricase gebildet). Beim Dalmatiner ist dies anders, dieser scheidet sowohl Harnsäure und auch Allantoin als Endprodukt des Purinstoffwechsels aus. Das ist der Grund warum für Dalmatiner eine purinarme Ernährung empfohlen wird.

Sie können mit unseren Produkten purinarm füttern - z.B. mit unserem Sensitiv Light Menü oder unserem reinen Muskelfleisch. Die Sensitiv-Sorten sind ganz speziell auf purinarme Ernährung hin entwickelt worden. Wir geben in der Produktbeschreibung den Purinwert an - manche Sorten haben einen geringeren Purinwert. Bitte beachten Sie dies bei der Auswahl.

Noch ein Wort zu den Fütterungshinweisen bei den Sensitiv-Sorten: Die Sensitiv-Sorten sind sowohl purinarm als auch proteinarm. Das heiß aber nicht, dass diese Sorten auch kalorienreduziert sind. Bitte füttern Sie nicht mehr als Ihr Hund sonst auch bekommt. Er erhält genügend Energie für den ganzen Tag. 

Hunde, die aufgrund einer parasitären Erkrankung, nämlich Leishmaniose erkrankt sind, sollten purinarm ernährt werden. Leishmaniose ist eine Erkrankung die vor allem in den Tropen und Subtropen weit verbreitet ist. In Europa kommt sie vorwiegend im Mittelmeergebiet vor. Es gibt verschiedene Leishmanienarten, in Europa ist es die leismania infantum. Eine Übertragung kann nur durch Sandfliegen (Schmetterlingsmücken) stattfinden. Anders als der Mensch, erkranken Hunde immer an der viszeralen Form, was heißt, daß das Knochenmark und die inneren Organe befallen sind. Leishmanien benötigen zur Fortpflanzung und Entwicklung die Purine ihres Wirtsorganismus, da sie selber keine Purine herstellen können.

Die meisten erkrankten Hunde erhalten vom Tierarzt das Medikament Allopurinol, einen „Wachstumshemmer“ gegen die Leishmanien (Allopurinol ist in der Humanmedizin als Gichtmittel bekannt). Allopurinol greift in den Purinstoffwechsel ein, dadurch fällt Xanthin an (eine Vorstufe des Purinabbaus), welches hauptsächlich über die Niere ausgeschieden wird. Um auch einer Bildung von Xanthinsteinen vorzubeugen, ist ebenfalls eine purinarme Ernährung bei einem leishmaniosekranken Hund notwendig. Erhält ein Hund Allopurinol muss man außer purinarm auch oxalsäurearm füttern. Für viele betroffene Hundebesitzer stellst sich nun die Frage „wie ernähre ich meinen Hund purinarm?“ Da Purine wichtige Bausteine der Nukleinsäuren sind, welche den Hauptbestandteil der Zellkerne pflanzlicher und tierischer Zellen bilden, muss man Nahrungsmittel meiden, die besonders viele Zellkerne enthalten.

Bei tierischen Produkten sind dies hauptsächlich Innereien aller Schlachttiere wie Herz, Leber, Nieren, Lunge, Hirn sowie Haut vom Geflügel. Fische wie Sardinen, Hering, Makrele und Thunfisch. Bei pflanzlicher Nahrung vor allem Hülsenfrüchte wie Bohnen (dazu gehört auch Soja), Erbsen und Linsen sowie Hefeprodukte.

Viele dieser genannten Produkte finden sich reichlich in konventioneller Fertignahrung für Hunde. Oxalsäurehaltige Gemüse sind vor allem Rote Beete, Spinat, Mangold, Portulak, Petersilie und einige Kräuter. Wenn man die Nahrung für einen leishmaniosekranken Hund selbst zubereitet sollten die Zutaten purinarm und eventuell auch oxalsäurearm sein. Die Puringehalte einzelner Nahrungsmittel kann man in Lebensmitteltabellen nachlesen. Wichtig ist, das man dem Selbstgekochtem ein Calciumpräparat zufügt, hochwertige Öle wie z.B. Leinöl und Faserstoffe wie z.B. Weizenkleie oder Kokosraspel. Weitere Ergänzungen sind B-Vitaminpräparate / Mineralien und Spurenelemente. Der Fleischanteil sollte geringer sein als herkömmlich, dafür verwendet man hochwertiges Muskelfleisch um den Bedarf an lebensnotwendigen Eiweißbausteinen sicherzustellen, sehr wichtig, wenn bereits eine Nierenschädigung diagnostiziert wurde.

Ist es nicht möglich, bzw. auch zu kompliziert die Nahrung selber zu kochen, sollte man spezielle Fertignahrung verwenden, die keine oder wenig Innereien enthält, keine Geflügelhaut oder Fischprodukte, keine Hülsenfrüchte und Hefeprodukte sowie keine oxalsäurehaltigen Gemüsezutaten. Eine weitere Möglichkeit ist reine Fleischdosen (Muskelfleisch) mit selbst gekochten Beilagen oder Fertigflocken zu mischen die oben genannte Kriterien erfüllen (Zugabe oben genannter Ergänzungen dabei nicht vergessen).

Bei fortgeschrittener Erkrankung mit Organschäden (meistens Niere) empfiehlt es sich die Nahrungszusammenstellung unter Einbeziehung der Laborbefunde vorzunehmen.

Text: Ingrid Bergmann – Ernährungsberaterin für Hunde 

... wir arbeiten an dem Text - bald ist es soweit

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