Woran erkenne ich ein hochwertiges Futter?


Hierzu sollten Sie die Etiketten auf den Futtermitteln genau lesen und deuten: Ein Hund ist ein Beutetierfresser, also in erster Linie ein Fleischfresser.
Der ernährungsphysiologisch wichtigste Bestandteil im Hundefutter ist somit der Fleischanteil.  Er liefert wichtige Proteine. Die wichtigste Frage sollte daher sein:

Wie hoch ist der Fleischanteil?

Sehr oft wird hier nur der gesetzlich vorgeschriebene Mindestanteil in Höhe von 4 % beigefügt - alles eine Frage der Kosten. Fleisch ist der teuerste Bestandteil und daran wird im Zuge der Gewinnmaximierung und eines günstigen Angebotspreises natürlich gespart. Wie sonst kann eine Doese mit 400g Hundefutter in den Märkten für 79 ct anboten werde....

Beispiele zu Deklarationen: *

  • Mit Huhngeschmack bedeutet >0 % aber weniger als 4 % Huhn
  • Mit Huhn / enthält Huhn bedeutet mindestens 4 % Huhn im Futter
  • Mit viel Huhn / mit extra Huhn / Reich an Huhn -  dann sind mindestens 14 % Huhn enthalten
  • Huhnmahlzeit / Huhnmenü / Huhn dann enthält das Futter mindest 26 % Huhn
  • Reines Huhn / Huhn pur ist tatsächlich zu 100% Huhn, es dürfen aber Zusatzstoffe Nährstoffergänzungen und Wasser enthalten sein.
     

Das sagt aber noch immer nicht aus, welche Anteile davon tatsächlich hochwertiges Muskelfleisch sind. Dazu geben einige Hersteller hochwertigen Futters immer die tatsächlichen Bestandteile an:

Sanoro deklariert stets den tatsächlichen Fleischanteil im Futter. Das Menüs Classic Huhn enthält 55% Fleisch, davon 44 % Muskelfleisch und je 5,5 % Leber und Herz. Bei den Sorten "Fleisch PUR" ist 100% Muskelfleisch enthalten - dabei wird das Fleisch nur mit dem zur Verarbeitung nötigen Wasser und ohnejegliche Zusatzstoffe direkt in die Dose abgefüllt und anschließend im eigenen Saft gegart - schonender geht es nicht. Damit bleiben auch alle natürlichen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten.

Welche Fleischqualität wird verwendet?

Neben der Menge ist vor allem die Fleischqualität von Bedeutung. Welche Fleischqualität wird verwendet und beinhaltet das Futter auch minderwertige tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse bzw. Nebenprodukte? Futter mit tierischen Nebenprodukten (Knorpel, Knochen, Schnäbel,...) weißen zum Beispiel eine höheren Rohascheanteil auf. (Siehe hierzu auch „Was sind Nebenerzeugnisse“)

Beispiele zu Deklarationen: *

  • Geflügel = Fleisch plus tierische Nebenprodukte! Hier wird nicht differenziert was vom Huhn enthalten ist. Es kann das komplette Huhn mit Haut und Federn sein. Federn liefern zwar viel Protein aber kaum Nährwert.
  • Geflügelmehl  = getrocknete und zermahlene tierische Nebenprodukte und Schlachtabfälle, d.h. KEIN Muskelfleisch!
  • Geflügelfleischmehl = reines dehydriertes Fleisch, das heißt getrocknetes und gemahlenes Fleisch wird wieder aufbereitet und zu Stückchen gepresst
  • Geflügelfleisch = Fleisch - alles was das Huhn an Fleisch hat. Aber wohl eher Innereien, Hälse und sonstige nicht bei uns auf der Speisekarte stehende Hühnerbestandteile. Muskelfleisch dürfte mit ziemlicher Sicherheit nicht viel enthalten sein.
  • Muskelfleisch vom Geflügel = reines Muskelfleisch
     

Welche Tierart wird verwendet?

Die nächste Frage die sich stellt: Ist wirklich, wenn Rind drauf steht, auch nur Rind drin?
Oder ist das Rind nur die geschmacksgebende Komponente die in Höhe der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen mindestens 4 % enthalten ist?
Oft wird Fleisch mehrerer Tierarten „gemischt“ und kann somit zu Unverträglichkeiten führen. Ganze Menü-Reihen einer Marke können unter Umständen bis auf die 4 % Geschmacksrichtung den gleichen Inhalt haben, um so dem Käufer eine Vielfalt vorzutäuschen.
Sanoro führt alle Komponenten einzeln und mit Angabe des prozentualen Anteils auf. Wenn bei Sanoro Rind draufsteht, ist auch nur Rind drin!
Hochwertiges Futter hat eine ausgewogene Nährstoffverteilung zwischen Fett, Protein und Kohlenhydraten. Hunde können tierische Nahrungsmittel besser verwerten als pflanzliche. Daher sollte im Idealfall die Tiernahrung aus zwei Dritteln tierischen und maximal einem Drittel pflanzlichen Nährstoffen bestehen. Kohlenhydrate finden sich hauptsächlich in pflanzlichen Zutaten (Gemüse, Getreide). Diese sollten bei der Deklarierung weiter hinten stehen.
Da Lipide für Tiere ein besserer Energielieferant ist, sollte der Fettanteil bei einem ausgewachsenen Tier ca. doppelt so hoch wie der Proteinanteil sein. Bei jungen Hunden sollte die Gewichtung zugunsten einer Protein- und Mineralstoffreiche Ernährung verschoben werden. Bei Senioren hingegen kann eine Ernährung mit 2/3 leicht verdaulichen Kohlenhydraten empfehlenswert sein, da die Organe nicht mehr so gut funktionieren.
(Quelle: helpster)

Sind synthetische Zusätze enthalten?

Synthetische Zusätze können Allergien auslösen und sollten in hochwertigem Futter nicht enthalten sein.

Synthetische Vitamine und Mineralien

In hochwertigem Futter müssen keine synthetischen Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein. Diese müssen nur dann zugeführt werden, wenn die Ausgangsqualität der Zutaten minderwertig war.

Zucker und Lockstoffe im Futter?

Sind Zutaten, wie die sogenannte “Lockstoffe”, also Aromen oder Geschmacksverstärker beigefügt? Diese schmecken unserem Hund oder unserer Katze mit Sicherheit, sind aber ungesund. Gerne wird Zucker (Glukose), Karamell oder Melasse sowie Hefeextrakte oder Glutamat verwendet. Diese Stoffe haben in hochwertigen Futter jedoch nichts zu suchen.

Sind Farbstoffe enthalten?

Farbstoffe zählen wie auch die Geschmacksverstärker zu den sogenannte “sensorischen Zusatzstoffen”. Diese Zusätze müssen ebenfalls gekennzeichnet werden, haben aber keinen ernährungsphysiologischen Nutzen für Ihr Tier. Sie dienen nur dazu, dem menschliche Auge zu gefallen und das Futter optisch aufzuhübschen. Farbstoffe können dabei durchaus ein gewisses Allergiepotenzial besitzen.

Ganz beliebt: Bindemittel und Konservierungsstoffe

Werden Bindemittel, Emulgatoren oder Konservierungsstoffe zugefügt? Dies sind sogenannte “technologische Zusatzstoffe”. Sie dienen der Haltbarkeit und erleichtern die Verarbeitung. Solche Stoffe müssen entsprechend deklariert werden. Die Einzelzutaten sind aber oft durch einen Sammelbegriff zusammengefasst und lassen sich dann nicht erkennen. Ihrem Tier zuliebe sollten Sie auf diese Zusätze in der Nahrung verzichten.

Sind Antioxidantien deklariert?

Künstliche Antioxidaten sind z.B. BHA und BHT. Emulgatoren, Gelier- und Bindemittel (z.B. Johannisbrotkernmehl oder Guargummi bzw. Guarkernmehl) können bei empfindlichen Tieren zu Durchfall und Hautproblemen führen. Erlaubt sind natürliche Antioxidanten wie: Vitamin C, Vitamin E oder Rosmarinextrakt.

Das Futter von Sanoro ist 100 % Natur - es enthält keinerlei Nebenerzeugnisse, Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe, Bindemittel oder sonstige synthetische Stoffe.

*  Aussagen zur Auslobung einer bestimmten Zutat (am Beispiel Huhn) und der entsprechende Mindestanteil im Futtermittel. Rechtsgrundlage: VO 767/2009, FEDIAF Code of good labelling practice for pet food

 
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