Fragen rund um das Thema Hundefutter

Hier finden Sie übersichtlich zusammengefasst Fragen und Antworten zum Thema Tierfutter.


Nass-, Trocken- oder Rohfleischfütterung?

Was ist das Beste für meinen Hund?
Kann ich meinen Hund eventuell vegan ernähren?

Solange das Futter den Energie- und Nährstoffbedarf Ihres Hundes abdeckt spielt die Fütterungsmethode aus medizinischer Sicht nur eine zweitrangige Rolle. Dennoch haben alle Fütterungsformen eindeutig ihre Vor- und Nachteile. Für was Sie sich letztendlich entscheiden, hängt zum einen von Ihrem Hund (wie ernährungsensibel er ist) und von Ihrer Überzeugung bzw. von dem Aufwand, den Sie bereit sind zu betreiben, ab.
Unser Tipp: Mischen Sie die Methoden. Variieren Sie die tägliche Futterration Ihres Hundes, indem Sie ihm z.B. morgens Nass- und abends Trockenfutter anbieten. Achten Sie bitte darauf, dass jede der ausgewählten Futtersorten für sich den individuellen täglichen Nährstoffbedarf deckt, dann ist die Berechnung der Futterration unkompliziert.

Nassfütterung

Trockenfütterung

BARFen
 


Was bedeuten die Angaben auf dem Futteretikett überhaupt?
Worauf muss ich achten?
Was ist vom Gesetzgeber tatsächlich vorgeschrieben?  
Und welche Angaben sind freiwillig?

Gemäß der EU-Futtermittel-Kennzeichnungsverordnung ist der Hersteller verpflichtet eine Reihe an Informationen auf dem Etikett offen zu legen. Diese Kennzeichnung dient dazu, dem Tierhalter eine möglichst umfassender Transparenz über die Zutaten und Inhaltsstoffe und damit über die Qualität und Nährwert des Futtermittels zu geben. Gleichzeitig soll aber auch der Schutz des Herstellers bezüglich seiner Rezeptur und Know-hows gewährt bleiben. Desweiteren soll sicher gestellt werden, dass im Falle eine Beanstandung eine Rückverfolgung zum Hersteller und zur Produktionsserie möglich ist. Damit die Kennzeichung auf den Etiketten für Sie kein “Buch mit sieben Siegeln” bleibt, finden Sie  hier die einzelnen Kennzeichnungspunkte kurz und verständlich aufgeführt und bewertet.

Bitte auf die goldenen Texte clicken, dann erfahren Sie mehr zum Thema.

ANGABEN ZUR FUTTERART

ANGABEN ZUR ZUSAMMENSETZUNG

ANGABEN DER ZUSATZSTOFFE

WEITERE PFLICHTANGABEN:

Die weiteren Pflichtangaben die auf den Dosenetiketten abgedruckt sein müssen sind folgende:
  • Nettogewicht (Inhalt ohne Verpackung)
  • Mindesthaltbarkeit
  • Bezugsnummer (Kennnummer der Charge)
  • Hinweise für die sachgerechte Verwendung (Futtermengenempfehlung)
  • Name und Anschrift des Herstellers bzw. des verantwortlichen Inverkehrbringers
 

An einfachsten zu erkennen ist das Futter an der Deklaration auf den Etiketten des Futtermittels - es ist oft nicht ganz einfach zu lesen.
Hier erklären wir Ihnen, wie Sie hochwertiges Futter erkennen:

Qualitativ hochwertiges Futter erkennen
 


Tierische und pflanzliche Nebenerzeugnisse

Bei den meisten Hunde- und Katzenfuttern steht auf den Etiketten fast immer: …. Mit tierischen und pflanzlichen Nebenerzeugnissen/ Nebenprodukten … Falls diese im Futtermittel vorhanden sind, muss dies auf den Etiketten deklariert werden.

Nebenerzeugnisse sind vereinfacht gesagt Produkte tierischer oder pflanzlicher Herkunft, die bei der Lebensmittelproduktion an- oder abfallen und als nicht bzw. nicht mehr zum menschlichen Verzehr geeignet erklärt werden und nur noch der Futtermittelherstellung zugeführt werden dürfen.
 

Tierische Nebenerzeugnisse

Tierische Nebenerzeugnisse sind „Abfallprodukte“ von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen. Dazu zählt auch das sogenannte K3-Material, das nicht zum menschlichen Verzehr zugelassen ist. Das sind beispielsweise Abfälle aus Schlachtbetrieben, Speiseabfälle tierischen Ursprungs, Fischabfälle, tierische Produkte aus Verpackungsmängeln und überlagertem Fleisch sowie auch Felle, Hufe, Hörner und Federn. Dazu gibt es einen interessanten Artikel in Wikipedia zum Thema K3-Material.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse

Das sind z.B. pflanzliche Industrieabfälle wie Erdnussschalen, Holzabfälle, Baumwollabfälle, Abfälle aus Brauereibetrieben sowie Abfälle aus der Landwirtschaft wie etwa Stroh. Wir garantieren, dass unsere Produkte frei von jeglichen Nebenerzeugnissen und / oder Nebenprodukten sind.
 


Ja und Nein.

Die von uns angebotenen Nahrungsergänzungsmittel sind genau die Zutaten die wir auch in unserem Futter verwenden. Für den täglichen Bedarf ist davon genug davon unserem Futter beigegeben. Wenn Ihr Tier jedoch krank ist oder war, kann es sich durchaus empfehlen, ihm mal eine Extraportion Spirulian-Alge oder Hagebuttenpulver zu geben. Beides eignet sich auch sehr gut um das Immunsystem zu stärken.

Sehr gut eignet sich unsere Nahrungsergänzung für eine "Aufbaukur" beim Umstellen von minderwertigem Nass- oder Trockenfutter auf unsere Futterlinie.

Die Freunde des BARFens schätzen unsere Nahrungsergänzung ebenfalls und vermeiden so Mangelerscheinungen. 
  


Das Verdauungssystem des Hundes funktioniert wie das seines Vorfahren, dem Wolf. Er ist ein Beutetierfresser (Carnivore). Neben Fleisch frisst ein Wolf Beeren, Kräuter, Gras, Pflanzenteile und gelegentlich auch Obst. Diese natürliche Beute liefert alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Durch die Domestikation hat der Hund sich inzwischen auch an andere Nahrungsmittel gewöhnt. Er hat sich in gewisser Weise an die stärkehaltige Nahrung angepasst. Der Haushund verträgt damit in einem gewissen Rahmen mehr Kohlenhydrate als der Urhund. Doch das Verdauungssystem bleibt dennoch im großen und ganzen das gleiche, d.h. der Nährstoffbedarf in seiner Zusammensetzung ist konstant geblieben. Lediglich der Energiebedarf variiert in Abhängigkeit der Körpergröße, Aktivität. Lebensumstand und des Alters.

Eine tiefer gehende Behandlung des Themas finden Sie hier:

Nährstoffbedarf von Hunden


Es gibt schon einiges bei der Hundeernährung zu beachten...

Die wichtigsten schädlichen Lebensmittel 


Wir benutzen Cookies nur für interne Zwecke um den Webshop zu verbesseren. Ist das in Ordnung? Ja Nein Für weitere Informationen sehen Sie bitte unsere Datenschutz-Erklärung. »